Entscheidungskompetenz?
Entscheidungskompetenz ist das, was man einsetzen kann, um Entscheidungen optimal im Hinblick auf die Lage zu treffen, so meine Arbeitsdefinition.
Gutes und aufmerksames Entscheiden gibt den Ausschlag für erfolgreiches Handeln. Entscheiden ist ein komplexer Prozess, von dem ein großer Teil unbewusst abläuft. Wer mehr darüber weiß und Methoden kennt, Entscheidungssituationen sicher zu steuern, hat ausschlaggebende Vorteile.
Ausbau der Entscheidungskompetenz
Die Entscheidungskompetenz auszubauen heißt für mich: Meine Kunden lernen in Coachings praktisch Nützliches und theoretisch Fundiertes hinzu, um in ihren Entscheidungsprozessen zukünftig sicherer zu navigieren. An Ihre immer vorhandene Entscheidungskompetenz knüpfe ich gezielt an.
Mein Ziel
Nach einem Entscheidungs-Coaching sollen meine Kunden in der Lage sein, besser zu entscheiden. Was besser ist, hängt dabei von den individuell vereinbarten Zielen ab und der Leistung beider Seiten ab.
Aspekte von Entscheidungskompetenz?
Das zunächst Wichtige ist, die Situation sauber zu durchdringen, die dem Entscheidungsbedarf zu Grunde liegt. Welches Problem soll mit der Entscheidung gelöst werden? Wie und womit hängt es zusammen? Hier steckt die intensivste Arbeit - eine saubere Problemdefinition ist Entscheidungskompetenz.
Ansätze zur Entscheidungsunterstützung heben meist die Informationssammlung und -bereitstellung überproportional hervor - technische Möglichkeiten der Informationssysteme verleiten zusätzlich dazu, zuviel zu sammeln und eventuell Unnötiges bereitzustellen. Wichtiges an richtiger Stelle in passender Weise einzubeziehen, ohne in Informationsflut unterzugehen, ist effizient - die Steuerung von Information in der richtigen Qualität und Menge ist Entscheidungskompetenz.
Für Gruppen scheiden sich oft am Thema 'Konflikte' die Geister: Dissens ist wichtig, damit weder Risiken unter den Tisch fallen noch zu wenig Alternativen zur Wahl stehen. Meist gibt es keine einfachen Antworten - die für die Situation passenden Antworten zu finden und danach vorzugehen ist Entscheidungskompetenz.
Oft werden nicht genügend Optionen durchdacht und beschrieben. Die günstigere Wahl hat man nur, wenn man auch eine Wahl hat - das sicherzustellen ist Entscheidungskompetenz.
Später im Prozess wenn möglich Konsens unter den Beteiligten über die Entscheidung herzustellen befördert eine gute Umsetzung - dafür zu sorgen ist Entscheidungskompetenz.
Häufig werden Grundlagen vernachlässigt, nach denen Information bewertet werden soll. Welche Rahmenbedingungen, Prioritäten und Werte spielen eine Rolle? Unbestimmte Werte ergeben diffuse Entscheidungsprofile - hier deutlich zu sein ist Entscheidungskompetenz.
Diese Aspekte sind keinesfalls umfassend sondern zeigen, dass es hier keine einfache Definition geben kann.
